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Nach anderthalb stündiger Anfahrt erreicht meine Familie das
Haus meines Züchters. Nach einer kurzen Brgrüßung
begab man sich in den Garten um die Welpen zu sehen. Meine Familie
war zu diesem Zeitpunkt nicht der einzige potentielle Kunde. Eine
weitere Familie kam nicht, um einen Labrador zu kaufen, sondern
einen Beagle.
Im Garten angekommen war man jedoch total enttäuscht. Man
musste feststellen, das weder das Muttertier noch der Vater,
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noch irgendein Geschwisterchen des Labradorwelpen anwesend waren.
Die Kinder waren natürlich entzückt, doch Claudi
mochte sich dem Labradorwelpen nicht mehr zuwenden, da der Züchter
die Voraussetzungen für sie nicht erfüllen konnte, und
die Erfahrungen aus der Vergangenheit sie an dieser Stelle wieder
einholten. Doch nun muss die Geschichte trotzdem ein positives Ende
nehmen, denn man hatte sich bereits fest vorgenommen:
ohne Hund gibt es kein zurück.
So kamen sie dann in meinen Welpenstall.
Ich hab meine Familie gesehen und wusste: Die oder keine.
Ich nahm allen Mut beisammen, flitzte an meinen Geschwistern vorbei
und klemmte mich an eines ihrer Beine. Und schon war es um ihn geschehen.
Man nahm mich auf den Arm und ich fing an, am Ohr zu schlecken.
Ich habe auch nicht gejault und nicht gebissen, wie meine Geschwister,
denn eines war mir klar, jetzt muss ich alles geben, muss jeglichen
Charme spielen lassen, damit auch Claudi machtlos
ist. Dabei hatte ich Sie ja eigentlich schon in mein Herz geschlossen,
doch mit schmusen konnte ich bei ihr garnichts erreichen.
Lange Rede kurzer Sinn, mein Konzept ging auf. Ich habe die Familie
verzaubert und eh ich mich versah, befand ich mich auch schon im Auto,
auf dem Weg in mein neues Heim ...
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