Die Nacht wurde für alle zur Tortour. Ich hatte starke Schmerzen und Claudi sah so traurig aus. Sie hat mich die ganze Nacht gestreichelt, mein Bäuchlein gerieben, mein Köpfchen massiert, doch es ging mir immer schlechter.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann zum Arzt. Claudi hatte bereits die Vermutung, ich könnte an einem schlimmen Virus erkrankt sein - sie sollte recht bekommen.

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Während ich untersucht wurde haben Claudi und Céline mir tapfer zur Seite gestanden. Ich habe Medikamente bekommen, mehrere Spritzen und durfte zunächst wieder nach Hause. Doch leider nahm mein Zustand immer ernstere Formen an. Ich war so schwach, dass ich nicht einmal meine Höhle verlassen konnte.

Am Abend kam meine Ärztin dann zu mir nach Hause und so nahm man mich mit in die Praxis. Ich war tod traurig. Bei meiner Familie war es doch so schön. Meine Höhle musste ich zuhause lassen und Claudi und Céline habe ich schrecklich vermisst.

Meine Ärztin war jedoch super nett, und hat schnell erkannt, das ich viel Liebe gewohnt war und daher viel Streicheleinheiten benötigte. Ich wurde trotz schwerer Krankheit der Star der Praxis.

Die Behandlungen waren natürlich weniger schön. Ich habe fast den ganzen Tag am Tropf gehangen. Das ging mehrere Tage so weiter. Die Familie hat sich regelmäßig abgewechselt und Céline kam nach der Schule mit dem Fahrrad vorbei.

Mir war klar, ich darf jetzt nicht aufgeben.